Die etwas anderen Jigs
10 | 06 | 2016 PraxisText: Stefan Sieber 04750
10 | 06 | 2016 Praxis
Text: Stefan Sieber 0 4750

Die etwas anderen Jigs

Jig ist nicht gleich Jig, das weiss jeder routinierte Jig-Fischer! Bei unseren Standard-Bleiköpfen beruht der Hauptunterschied auf der Kopfform, dem Gewicht und der Hakengrösse. Doch es gibt noch andere Jigs, die mehr können als zu «faulenzen»…

Einem dieser etwas anderen Jigs bin ich erstmals vor 20 Jahren anlässlich einer Reise nach Kalifornien begegnet. Doch damals haben mich diese Dinger wenig inspiriert. Verwunderlich ist das nicht, fischte ich doch zu jener Zeit ausschliesslich mit der Fliegenrute. Erst viel später, als ich mich vermehrt den modernen Spinntechniken zuwandte, wurde ich im Internet erneut auf die Vielfalt dieser Jigs aus Übersee aufmerksam.

Die Unterschiede zwischen den Jigs aus Übersee und unseren handelsüblichen Bleiköpfen sind augenfällig. Zwei sehr wesentliche Köder-Attribute stechen auch Nichtfischern sofort ins Auge: nämlich die Fäden aus Gummi oder Silikon (engl. Skirt oder Collar) und der am Jigkopf eingeklebte Krautschutz aus Kunststoffborsten (engl. Weedguard).

Es braucht nicht viel Fantasie um zu erkennen, wofür diese Fäden und Borsten gut sind. Diese Gummifäden geben dem Jig auch in den Ruhephasen am Grund ein lebhaftes Köderspiel. Die Kunststoffborsten als Krautschutz reduzieren die Hängergefahr.

Möchtest Du weiterlesen?

Der von Dir gewünschte Artikel ist für Abonnenten kostenlos, für alle anderen kostenpflichtig. Um weiterzulesen, musst Du Dich als Abonnent anmelden oder den Artikel kaufen.

> Hier findest Du eine Anleitung, wie Du Dich als Abonnent registrierst.

0 Kommentare


Keine Kommentare (Kommentare erscheinen erst nach unserer Freigabe)


Schreibe einen Kommentar:

Anzeige
Anzeige
Zurück zur Übersicht

Das könnte Dich auch interessieren: