Bachforellenpirsch im April
31 | 03 | 2021 Schweiz | PraxisText & Fotos: Erich Bolli 17604
31 | 03 | 2021 Schweiz | Praxis
Text & Fotos: Erich Bolli 1 7604

Bachforellenpirsch im April

Es ist unbestritten: Die Bachforelle übt auf uns Fischer eine magische Anziehungskraft aus. Das ist kein Zufall, sondern hat seine Gründe, auf die hier kurz eingegangen wird. Doch wo finden wir ein Gewässer, an dem wir überhaupt die Chance bekommen, eine Fario zu erwischen? «Petri-Heil» hat ein paar Tipps für Osterausflüge und die Frühlingsferien im April.


Die Bachforelle mit ihrer glatten, meist rot gepunkteten Haut und der eleganten Körperform trägt den wissenschaftlichen Namen «Salmo trutta fario», ein Name, der in den Ohren des Fischers wie seine Lieblingsmusik widerhallt. Die Fario kann je nachdem den Fischer narren oder beglücken: An windigen Schmelzwassertagen verweigert sie gelegentlich jegliches Interesse gegenüber unseren Bemühungen. Wenn sie aber – bei all ihrer Schönheit ein Raubfisch – in den wärmeren Apriltagen in den Fressmodus schaltet, ist bisweilen kaum ein Köder mehr vor ihr sicher. Dann können wir uns auf eine spannende Forellenpirsch und ein Fischessen vom Feinsten freuen.

Die Bachforelle ist bekanntlich der Leitfisch der entsprechenden Gewässerregion. Sie ist, wie es ihrem primadonnenhaften Aussehen gebührt, anspruchsvoll betreffend der Gewässerqualität und ein Indikator bezüglich der Sauberkeit des Wassers. Der stete Rückgang der Bachforellenbestände während der letzten 20 Jahre in der Schweiz, vor allem in den Mittellandgewässern, muss uns zu denken geben, gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Abstimmungen über die beiden Volksinitiativen «Schutz der Gewässer gegen Verunreinigungen» und «Pestizidfreies Trinkwasser».

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1 Kommentare


martin

14 | 04 | 2021

Ajaja, Bachforellenpirsch mit dem Headset im Ohr. Versucht doch wenigstens bei Eueren Hobby frei zu sein....


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