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| 04 | 08 | 2026 | Schweiz | |
| 04 | 08 | 2026 | Schweiz |
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Seit dem späten Frühling hält die Trockenheit das Schweizer Mittelland im Griff. Die anhaltende Hitzewelle führt in den Gewässern zu einer besorgniserregenden Ausnahmesituation: Viele kleinere Flüsse und Bäche sind bereits komplett ausgetrocknet. Wo noch Wasser vorhanden ist, steigen die Wassertemperaturen in bedrohliche Höhen – ein extremer Zustand mit katastrophalen Folgen für die heimische Unterwasserwelt.
Fische wie Bachforellen und Äschen sowie zahlreiche andere Wasserlebewesen sind auf kühles, sauerstoffreiches Wasser angewiesen. In stehenden Gewässern wird die Situation bereits für wesentlich robustere Arten wie Hechte und Karpfen kritisch. Durch die hohen Temperaturen schwindet der Sauerstoff im Wasser rapide, was in vielen Gewässern bereits zu einem dramatischen Massensterben führt. Dieser Zustand droht die Erfolge jahrzehntelanger Schutz- und Renaturierungsbemühungen innerhalb kurzer Zeit zunichtezumachen.
Eine nachhaltige Entspannung der Situation ist erst durch langanhaltende, ergiebige Regenfälle möglich. Bis dahin zählt jeder Tag – und die Rücksichtnahme der Bevölkerung:
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