![Swiss made[ – Fische aus Aquakulturen]](/assets/cache/500/330/media/Artikel-Bilder/DSC02782.jpg)
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| 02 | 06 | 2026 | Schweiz | |
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Auch wenn Genf nicht unbedingt ein grosses Fischerziel ist, sind sein See und seine Flüsse dennoch interessant. Die Patentpreise sind moderat und die Gesetzgebung liberal. Mit der Tageskarte für Flüsse (CHF 20.–) kann man nicht nur in der Rhone, sondern auch in neun weiteren Flüssen angeln.
In der Rhone sind Hecht, Barbe, Alet und Wels die am häufigsten vorkommenden Fischarten. Auch Besatzforellen sind vor allem zu Beginn der Saison vorhanden, aber wenn sich das Wasser des Genfersees erwärmt, suchen die Salmoniden der Rhone Zuflucht in der Arve. Das Angeln in der Rhone und allen anderen Flüssen ist mit einem kantonalen Angelschein erlaubt.
Die Hechte im Genfersee gehören zu den grössten der Welt. Trotz der globalen Erwärmung bleibt der See ein günstiger Lebensraum für edle Fischarten: Die Populationen von Seeforellen und Saiblingen sind nach wie vor gut vertreten, auch wenn in den letzten drei Jahren ein Rückgang der Fänge zu beobachten war. Der Egli ist immer noch die am häufigsten befischte Art, sowohl von Berufs- als auch Freizeitfischern. Der Wels hat sich dauerhaft angesiedelt und zieht zunehmend Spezialisten an. Bei den einst reichlich vorhandenen Felchen ist hingegen leider ein starker Rückgang zu verzeichnen.
Es gibt günstige Tages- und Monatskarten für den Genfersee. Kurzzeitkarten können in Angelgeschäften oder online bei der Fischereiverwaltung erworben werden: www.ge.ch/permis-peche.
Wenn Du Dein Glück beim Streetfishing an der Rhone versuchen möchtest, beginne am besten an der Mont-Blanc-Brücke und fische stromabwärts. Die besten Chancen, Hechte und Welse zu fangen, hast Du weiter abwärts beim Seujet-Staudamm, in der Nähe der untergetauchten Bäume und der Pfeiler der Sous-Terre-Brücke. Es ist wichtig zu wissen, dass von den Brücken und Quais der Stadt Genf aus nur das Fischen mit dem «Holz-Rahmen» (cadre) erlaubt ist (Angelruten sind verboten).
Dieser völlig natürliche Fluss entspringt im französischen Jura. Er ist etwa 22 Kilometer lang, davon 17,8 km in Frankreich (einschliesslich des französisch-schweizerischen Grenzgebiets). Der Allondon schlängelt sich dann vier Kilometer lang durch Genfer Gebiet bis zu seiner Mündung in die Rhone. Dieser Fluss ist von der städtischen Entwicklung des Pays de Gex (Frankreich) betroffen, und die früher reichlich vorhandenen Forellen und Äschen sind seltener geworden. Man kann bis zu zwei Forellen pro Tag in einer schönen Auenlandschaft fangen, deren Wassermenge im Sommer leider drastisch abnimmt. Die Saison dauert vom ersten Samstag im März bis Ende September. Für den oberen französischen Teil des Allondon kann man auch eine Tageskarte (18 €) in einem Angelgeschäft, im Fremdenverkehrsbüro oder online unter www.cartedepeche.fr kaufen.
Im Kanton Genf ist auch ein Weiherpatent erhältlich (Permis Etangs). Es kostet CHF 20.– pro Tag, für Kinder CHF 5.–. Mit dem Weiherpatent können drei Weiher befischt werden:
Diese Weiher werden monatlich besetzt (mit Ausnahme Juli/August).
Wenn Du oder Deine Begleitung etwas Zeit haben neben dem Fischen, lohnt sich ein Weg ins historische Zentrum Genfs: Zwischen Seepromenade, Altstadtgassen und Museumsschätzen entfaltet sich der besondere Charme der Stadt – entspannt, elegant und voller Geschichten. Die kopfsteingepflasterten Gassen der Genfer Altstadt gehören zu den schönsten Ecken der Stadt. Zwischen alten Mauern, kleinen Läden und versteckten Innenhöfen lässt sich viel entdecken.
Der Jet d’Eau ist eine eindrucksvolle Wasserfontäne im Genfersee. Mit bis zu 140 Metern Höhe zählt er zu den höchsten Springbrunnen der Welt. Besonders schön wirkt er im Abendlicht oder wenn der feine Sprühnebel über die Promenade zieht. Gleich daneben lädt der Jardin Anglais mit seiner Blumenuhr und schattigen Bäumen zum Verweilen ein.
Das Musée d’Art et d’Histoire ist das grösste Kunstmuseum der Westschweiz und vereint Kunst, Geschichte und Archäologie unter einem Dach. Die Sammlung reicht von antiken Skulpturen bis zur Malerei des 19. Jahrhunderts – darunter Werke von Ferdinand Hodler. Der Eintritt ist mit dem Geneva City Pass kostenlos – ein inspirierender Ort für alle, die Vielfalt schätzen.
Die Genfer Gastronomieszene erfindet sich permanent neu und bietet eine aussergewöhnliche Vielfalt. Von der Eckkneipe über trendige Lokale und Bars bis zu den erlesensten Sternerestaurants empfiehlt sich Genf als gastronomisches Ziel. Mit Gerichten für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel. Und das gilt nicht nur für die Stadt, sondern auch für die umliegenden Dörfer. Denn zwischen Jura und Mont Salève wachsen vorzügliche Weine. In Satigny, Jussy, Dardagny, Lully oder Russin kann man nach Voranmeldung die önologischen Erzeugnisse beim Weinbauer degustieren.
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